2. Frühlingsausflug am 23.05.2015 in die Yunus-Emre-Moschee nach Reutlingen

Der Frühlingsausflug sollte den Vereinsmitgliedern Gelegenheit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten zu finden, sich am Vereinsleben zu beteiligen. 

Am Vormittag besuchten wir die Yunus-Emre-Moschee in Reutlingen. Wir bedanken uns sehr für die netten und informativen Gespräche vor Ort.


Anschließend folgte ein gemeinsames Essen und gemütliches Beisammensein im Restaurant alter Bahnhof in Pfullingen.

Ein Bericht zum vergangenen Jahr

Da wir uns bislang in der Planungsphase des Tübinger Hospizes befinden, war der Hauptschwerpunkt des Vereins im Jahr 2014 die Öffentlichkeitsarbeit. Diese sollte im Wesentlichen die Bevölkerung für die Notwendigkeit eines stationären Hospizes sensibilisieren und die Anzahl der Mitglieder und Unterstützer des Vereins erhöhen.

Ein großer Teil der Vereinsarbeit bestand im Ausrichten von zwei großen Benefiz-Veranstaltungen, die auch in der Presse jeweils große Resonanz fanden und den Verein unter den Tübinger Bürgern weiter bekannt machten.

Am 14.09.2014 fand ein Konzert des namhaften Elvis-Interpreten Ray Martin in den Räumlichkeiten des Ludwigs statt. Die Veranstaltung war ausverkauft. Es erfolgte eine Berichterstattung durch das Tübinger Tagblatt im Vorfeld.

Am 27.10.2014 fand ein Liederabend mit Werken, die sich auch thematisch dem Thema Tod und Abschied widmeten, im Festsaal der Universität statt. Mit Hanno Müller-Brachmann und Hartmut Höll konnten zwei Künstler von Weltruf gewonnen werden. Auch dieser Abend fand sowohl im Vorfeld als auch in Form einer Konzertkritik Platz in der Berichterstattung des Tübinger Tagblatts.

Beide Veranstaltungen führten jeweils zu einer Zunahme von Beitrittserklärungen, so dass sich der Verein im Jahr 2014 auf über 60 Mitglieder vergrößerte. Die Veranstaltungen waren im Vorfeld durch das Werben von Sponsoren soweit finanziell abgesichert, dass der Erlös der Konzerte vollständig dem Verein zugute kommt.

Weiter zeigte der Verein seine Präsenz in der Tübinger Gesellschaft mit einem Stand während des Tübinger Weihnachtsmarkts. An diesem Stand wurden gespendete Marmeladen, Gebäck und Strickwaren verkauft. Da immer drei Vereinsmitglieder am Stand tätig waren, gab es viel Gelegenheit in Gesprächen, das Projekt zu erklären und die Besucher auf die Vereinsarbeit aufmerksam zu machen.

Auch durch dieses Engagement konnten weitere neue Vereinsmitglieder gewonnen werden.

Die zunehmende Präsenz des Vereins im Tübinger Leben führte dazu, dass im Laufe des Jahres zunehmend Spenden auf dem Vereinskonto eingingen. Spender waren Serviceclubs, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen.

Der zweite Schwerpunkt des Jahrs 2014 war die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und Politik. Das Projekt wurde in diesem Rahmen den Tübinger Kirchengemeinden, den lokalen Service Clubs und anderen Tübinger Vereinigungen vorgestellt und um Mithilfe gebeten. Die Resonanz war überall sehr positiv.

Ein weiteres Ziel war es, bei den Tübinger Politikern ein Bewusstsein für die Notwendigkeit eines stationären Hospizes in Tübingen zu befördern. Nach den Kommunalwahlen wurden zahlreiche Einzelgespräche mit Vertretern einzelner Fraktionen im Gemeinderat, Kreistag, Landtag und Bundestag geführt. Es erfolgten auch Gespräche mit den Fraktionen in Gemeinderat und Kreistag. Dadurch konnten wir eine parteiübergreifende Unterstützung des Projekts erhalten. Diese zeigt sich auch in der Vereinsmitgliedschaft vieler Tübinger Politiker, insbesondere aller Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises.

Eine Arbeitsgruppe, die sich mit der genauen Ausarbeitung eines Finanzplans und der inhaltlichen Schwerpunkte des Tübinger Hospizes beschäftigt, hat ihre Arbeit aufgenommen.